Aktuell

Der Berufsverband fh-zh

Der fh-zh ist der unabhängige Berufsverband der Dozierenden und Wissenschaftlichen Mitarbeitenden der Zürcher Fachhochschulen. Wir setzen uns

  • in den drei Zürcher Fachhochschulen (ZHAW, ZHdK, PHZH),
  • bei kantonalen und
  • eidgenössischen Behörden

für Ihre Berufsinteressen ein. Mehr zu unseren Grundsätzen siehe 'Über uns'

 

Vernehmlassung zur Änderung des Fachhochschulgesetzes und zum Neuerlass der Personalverordnung der Zürcher Fachhochschule.

Die Vernehmlassung des fh-zh an die Adresse von Frau Regierungsrätin Dr. Silvia Steiner ist eingereicht.

Stellungnahme fh-zh zu FaHG und nPVF_181207.pdf

Der Vorstand dankt allen Mitgliedern des fh-zh für die aktive Mitarbeit an der Stellungnahme! Mehr zum Engagement des fh-zh (rückblickend) siehe:

Im Kanton Zürich

 

Kantonale Abstimmung 1. September 2019: 'Steuervorlage 17'

Die einen nennen sie Steuervorlage 17 die anderen Ungerechte Steuervorlage.

https://www.zh.ch/internet/de/aktuell/news/medienmitteilungen/2019/eine-kantonale-abstimmungsvorlage-am-1-september-2019.html

 

https://ungerechte-steuervorlage.ch/

Der Vorstand stuft die Abstimmung für die Fachhochschulen als bedeutend ein. Die Vorlage ist relevant für die kantonalen Finanzen, für diejenigen der Stadt und der Gemeinden.

Die Fraktion SP und Grüne haben an den Stadtrat am 5. Juni 2019 eine dringliche schriftliche Anfrage gerichtet. Der Stadtrat hat diese am 3. Juli 2019 wie folgt beantwortet:

https://www.gemeinderat-zuerich.ch/Geschaefte/detailansicht-geschaeft/Dokument/814c3e8c-acca-409f-a173-584ce9412f63/2019_0252.pdf

Es herrscht hüben wie drüben Einigkeit darüber, dass bei einer Annahme sowohl dem Kanton wie der Stadt und den Gemeinden Steuergelder im Vergleich zu heute entgehen. Bei einer Annahme der Vorlage stehen in den nächsten Jahren erneut Sparrunden bevor, die an den Fachhochschulen nicht spurlos vorbeigehen.

Die Befürwortenden der Vorlage gehen davon aus, dass mit der Annahme der Vorlage langfristig dem Kanton, der Stadt und den Gemeinden geholfen sei.

Der Vorstand wird sich über eine 'Stimmempfehlung' beraten.

(Stellungnahmen der Mitglieder des fh-zh zur Abstimmung vom 1. September 2019 werden selbstverständlich gerne hier veröffentlicht, wenn sie die Abstimmung in Verbindung mit der Situation der Zürcher Fachhochschulen bringen und sich an die gängigen Spielregeln halten.)

Kommentar A: Ich zitiere SBFI News 11 2018: "Zu Beginn der 2000er-Jahre investierte mehr als ein Viertel der Unternehmen in F&E, heute tut dies nur noch eines von zehn (13,3%) (...). Während die Anzahl Unternehmen, die in F&E-Aktivitäten im Ausland investieren, relativ stabil geblieben ist, sind die Unternehmen mit F&E-Aktivitäten in der Schweiz deutlich zurückgegangen." – Da ist es für mich unverständlich, dass die Vorlage des Kantons nicht Instrumente geschaffen hat, die dieser Entwicklung entgegenwirkt. Es entgehen den Zürcher Fachhochschulen auf diese Weise Gelder für Forschung und Entwicklung.

 

Aktuellster Newsletter an die Mitglieder des fh-zh

fh-zh News 4-19_SWICA.pdf

Ältere Newsletter siehe Jahresberichte und Newsletter

 

Frauen*streiktag am 14. Juni 2019

Der Vorstand des fh-zh hat beschlossen, nicht zu einem Streik aufzurufen, will aber die Gelegenheit nutzen, um an diesem Tag auf systemimmanente Probleme der Frauen* an den Hochschulen aufmerksam zu machen. Die Mitglieder des fh-zh sind gebeten, Vorschläge beim Vorstand einzubringen.

Zurzeit sind Arbeitsgruppen daran, im Vorfeld des Frauenstreiks die Mitarbeitenden und Studierenden der Zürcher Fachhochschulen für die Thematik zu sensibilisieren. In den nächsten Wochen sollen dann die Aktionen am 14. Juni 2019 konkretisiert werden.

Programm an der PHZH: A3_programm2.pdf

Die Mitarbeitenden der ZHdK, der ZHAW und der HfH sind selbstverständlich willkommen!

 

 

 

Frauen*streik

Gleichstellung von Mann und Frau: Die Taschenstatisitk 2019 vom Bundesamt für Statistik. Siehe:

https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/aktuell/neue-veroeffentlichungen.assetdetail.8167559.html

Und weiter zu den Renten (Säule 2):

https://www.bsv.admin.ch/bsv/de/home/publikationen-und-service/medieninformationen/nsb-anzeigeseite.msg-id-74873.html

 

Nur 5 Tage nach dem Frauen*streik hat das Parlament Frauenquoten in grösseren Unternehmen beschlossen: 30% in Verwaltungsräten und 20% in Geschäftsleitungen. 

 

Zusätzliche 5. Ferienwoche für Staatsangestellte

Der fh-zh ist Kollektivmitglied beim VPV - Vereinigte Personalverbände des Kantons Zürich. Gemeinsam vertreten wir die Anliegen der Angestellten. Zurzeit beschäftigt sich der Verband mit einer zusätzlichen 5. Ferienwoche! Siehe dazu:

https://vpv-zh.ch/news/lesen/vernehmlassung-712

Im Tages-Anzeiger vom 25.4.2019 wird das Thema aufgegriffen und löst unter anderem unter den Dozierenden und Wissenschaftlichen Mitarbeitenden der Zürcher Fachhochschule Missmut aus. Siehe dazu:

https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/mehr-ferien-fuer-zuercher-kantonsangestellte/story/18701755

Die Hochschulversammlungen der Teilschulen der Zürcher Fachhochschulen und der fh-zh sind daran, zu intervenieren und/oder die Situation zu klären. Die offizielle Medienmitteilung des Regierungsrates (Ernst Stocker) vom 24.4.2019 (also ein Tag vor dem Artikel im Tagesanzeiger) findet sich hier:

https://rr.zh.ch/internet/regierungsrat/de/aktuell.newsextern.-internet-de-aktuell-news-medienmitteilungen-2019-fuenf_45_ferienwochen_45_auch_45_fuer_45_21_45__45_bis_45_49_45_jaehrige.html

Laut Information der PHZH sowie der ZHAW soll es sich beim Artikel des Tages-Anzeigers um eine 'Zeitungsente' handeln. Die Angestellten der Zürcher Fachhochschule sind vom Beschluss des Regierungsrates nicht ausgenommen.

 

Personalrecht und Ombudsstelle des Kantons Zürich

Im Gespräch mit Frau Regierungsrat Dr. Silvia Steiner hat der fh-ch eine Ombudsstelle für die Angestellten der Zürcher Fachhochschule angeregt. Grund dafür sind die zahlreichen Klagen von Mitarbeitenden der Zürcher Fachhochschulen in personalrechtlichen Belangen. So erstaunt es nicht, dass unsere Hausjuristin häufig mit gravierenden Problemen konfronitert wird - und dass auch die Gebühren für die Rechtsschutzversicherung laufend steigen, weil die Leistungen, die Mitarbeitende von der Versicherung beziehen, weit über den einbezahlten Prämien liegen.

Die Regierungsrätin unterstützte eine Einführung einer Ombudsstelle für die Zürcher Fachhochschulen nicht, sondern verwies auf die Kantonale Ombudsstelle. Diese hat nun, so die Pressemitteilungen (5/19), eine neue 'Plattform für Whistleblower' eingerichtet. Siehe dazu:

https://www.srf.ch/news/regional/zuerich-schaffhausen/ombudsstelle-schafft-plattform-weniger-huerden-fuer-whistleblower-im-kanton-zuerich

https://www.bluewin.ch/de/newsregional/zuerich/zurcher-ombudsstelle-mit-neuer-whistleblower-meldeplattform-247789.html

Wie der fh-zh diese Erneuerung beurteilt, wird in den kommenden Wochen im Vorstand diskutiert.

Auf Februar 2019 wurde an der ZHAW eine Ombudsstelle eingerichtet. Den Zugang zu dieser Stelle aber ist (noch) nicht breit kommuniziert. Die ZHAW hat, so der Informationsstand des Vorstandes, sowohl die PHZH wie auch die ZHdK angefragt, ob diese sich an dieser Einrichtung beteiligen wollen. Die beiden letztgenannten Hochschulen haben abgelehnt - ohne die Mitwirkungsgremien und den fh-zh um eine Stellungnahme zu beten. Wir bleiben dran!

 

Familienfreundlichkeit - Vaterschaftsurlaub

Der fh-zh hat erfolgreich Unterschriften für die Volksinitiative Vaterschaftsurlaub gesamelt. Am 20. Juni 2019 war dieser im Ständerat traktandiert. Die Volksinitiative verlangt vier Wochen Vaterschaftsurlaub. Der Gegenvorschlag sieht zwei Wochen bezahlten Urlaub vor - innerhalb von sechs Monaten ab Geburt des Kindes. Der Bundesrat lehnt beide Vorschläge ab. Der Ständerat stellt sich hinter den Gegenvorschlag.

Das UNO-Kinderhilfswerk Unicef hat eine neue Studie eröffnet, das die Schweiz im europäischen Vergleich punkto Familienfreundlichkeit auf den letzten Platz verweist.

https://www.unicef.ch/de/ueber-unicef/aktuell/news/2019-06-15/die-schweiz-ist-wenig-familienfreundlich

 

Vergabe von Bundesgeldern in der Forschung: Innosuisse

Innosuisse, die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung, vergibt Bundesgelder. Siehe:

https://www.innosuisse.ch/inno/de/home.html

Die Fachhochschulen sind besorgt, dass nur verhältnismässig wenige Gelder an sie gehen. Der fh-ch hat Nationalrat und Geschäftsleiter von Travail.Suisse, Adrian Wüthrich, gebeten, eine Anfrage an den Bundesrat zu richten. Hier der Link zur Frage von Wüthrich und zur Antwort des Bundesrates am 18.3.2019:

https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20195208

 

Kantonale Wahlen vom 24. März 2019

Der fh-zh pflegt die Beziehung zu Kantonsrätinnen und Kantonsräten:

Sie bringen die Interessen der Dozierenden und Wissenschaftlichen Mitarbeitenden im Kantonsrat und in den Kommissionen ein. Dafür dankt ihnen der fh-zh bestens!

 

Förderung der Mitarbeitenden statt Weiterbeschäftigung von Pensionierten

Der fh-zh setzt sich für die Förderung der Entwicklung der Dozierenden und der Wissenschaftlichen Mitarbeitenden ein.

Wie dies mit der Weiterbeschäftigung der Pensionierten zusammenhängt siehe dazu Unser Engagement - Kanton.

 

Motion Guyer/Fehr: Anstellungsverfahren im Bildungsbereich

Die Motion betrifft unter anderem die Besetzung von Schulleitungen der Zürcher Fachhochschulen. Konsequenz aus dieser Motion wäre eine weitere Verringung der Einflussnahme durch die Mitwirkungsgremien. Vgl. dazu den Link:

https://www.kantonsrat.zh.ch/Dokumente/D604fb4a1-a7bf-4e93-a903-e49dd0e23399/K18297.pdf#View=Fit

Der fh-zh wird mit Kantonsrätin Esther Guyer das Gespräch suchen und auf die Bedeutung der Mitspracherechte der Mitarbeitenden der Fachhochschule des Kantons Zürich mit aller Deutichkeit hinweisen.

 

Personalrechtliche Interventionen des fh-zh an der ZHAW, ZHdK und PHZH

Unsere Haus-Juristin und Vizepräsidentin, Marlies Stopper, hat sich für die Mitglieder des fh-zh in zahlreichen und intensiven Verhandlungen mit Leitungspersonen der Fachhochschulen dafür eingesetzt, dass die personalrechtlichen Vorgaben des Gesetzgebers an den Teilschulen eingehalten wurden. In der Folge wurde in zahlreichen Fällen auf ungerechtfertigte Kündigungen verzichtet oder gesetzeskonforme Übergangslösungen ausgehandelt.

Bei hartnäckigen und uneinsichtigen Vorgesetzten mussten gewisse Fälle der Rechtsschutzversicherung übergeben werden. Diese setzte sich dann für die Mitarbeitenden ein. Problematisch für den fh-zh ist, dass sich die Rechtsfälle in der Vergangenheit so drastisch häuften, dass die Rechtsschutzversicherung die Prämien Jahr für Jahr erhöhen musste.

Eine Rückmeldung von einem Mitglied: 'Diese Umkompliziertheit, die euer Verband lebt, hat mich tief beeindruckt. Ich hatte eine extrem schwierige Situation mit meiner Vorgesetzten und Marlis Stopper hat mich zeitnah und menschlich wie fachlich extrem unterstützt. Dafür bin ich soo dankbar!'

 

Jahresmitgliederversammlung 2019 am 13. März um 19.00 Uhr

Prof. Dr. Monika Wicki, Kantonsrätin und Mitglied der KBIK, erläuterte an der Mitgliederversammlung 2019 die Arbeit im Kantonsrat und in der KBIK.

 

Zwei Mitglieder wurden für ihre geleistete Arbeit geehrt:

Urs Greuter, ehemaliger und langjähriger Präsident des fh-zh

Marlies Stopper, Vizepräsidentin und langjähriges Vorstandsmitglied des fh-zh mit Arbeitsschwerpunkt 'Personalrecht'.

 

Aktuelle Fotos sind in Vorbereitung!

                             

                      

Oben links: Marlies Stopper, Vizepräsidentin fh-zh, und Norbert Hofmann vom fh-ch

Oben rechts: Erika Wolf, Vorstandsmitglied vom fh-zh, und Claudio Cometta ZHAW, Präsident HSV

Unten links: Urs Greuter, der scheidende Präsident des fh-zh, mit Felix Bürchler, Präsident des fh-zh

Unten rechts: Gaston Wolf, Vorstandsmitglied des fh-zh, erklärt Ronnie Fink die Strukturen der nationalen und kantonalen Bildungspolitik.

 

 

Für den vollen Teuerungsausgleich! für das Zürcher Staatspersonal

Der fh-zh ist Kollektivmitglied beim VPV - Vereinigte Personalverbände des Kantons Zürich. Gemeinsam vertreten wir die Anliegen der Angestellten. Seit Jahren fordert der VPV den vollen Teuerungsausgleich für das Staatspersonal. Seit über 10 Jahren wird aber der Teuerungsausgleich meist ganz gestrichen oder nur reduziert angepasst. Je nach Lohn verlieren die Angestellten dadurch Jahr für Jahr mehrere tausend Franken an Kaufkraft.

Dieses Jahr können wir einen Erfolg verzeichnen! Siehe dazu:

181218 BudgetZH2019_VPV.pdf

 

Zu beachten ist auch der Artikel im Tages-Anzeiger vom 18. Dezember 2018 zur Budgetdebatte im Kantonsrat. Siehe dazu:

181218Seite_23_Tages-Anzeiger_Budget_markiert.pdf

 

Das Interview mit unserer Bildungsdirektorin Silvia Steiner in der NZZ vom 28.1.19

Neue_Zürcher_Zeitung_20190128_Seite_15.pdf

 

Leserinnen- und Leserbriefe dazu:

Neue_Zürcher_Zeitung_20190211_Seite_8Leserbriefe.pdf

 

Stellungnahme des fh-zh zum Interview mit der Bildungsdirektorin

Stellungnahme fh-zh

 

Die Anliegen des fh-zh und fh-ch werden in der Öffentlichkeit diskutiert

In der NZZ ist eine Diskussion über die Schwerfälligkeit und den übermächtigen und teuren Verwaltungsapparat der Fachhochschulen und über die einengenden staatlichen Rahmenbedingungen entbrannt. Siehe dazu die Artikel:

 

Neue Zürcher Zeitung, 2. Februar 2018, Seite 9.pdf

Neue Zürcher Zeitung, 3. Februar 2018, Seite 11.pdf

Neue Zürcher Zeitung, 3. Februar 2018, Seite 13.pdf

Neue Zürcher Zeitung, 13. Februar 2018, Seite 13.pdf