Der Berufsverband fh-zh

Der fh-zh ist der unabhängige Berufsverband der Dozierenden und Wissenschaftlichen Mitarbeitenden der Zürcher Fachhochschulen. Wir setzen uns bei kantonalen und eidgenössischen Behörden für ihre Berufsinteressen ein.  

Der fh-zh engagiert sich

- für möglichst flache Hierarchien,

- für weniger administrative Verwaltung,

- für eine optimale Umsetzung der Mitwirkungsrechte,

- für gute Rahmenbedingungen in Lehre und Forschung.

Der fh-zh beteiligt sich an Vernehmlassungen bei kantonalen Beschlüssen, welche die Fachhochschule betreffen.    

Als Mitglied des fh-zh unterstützen Sie das Engagement des Verbandes und profitieren von der Rechtsschutz­versicherung für arbeitsrechtliche Probleme.

Aktuell

Kommentar zum Abstimmungsresultat der 'No-Billag'-Initiative

Der fh-zh begrüsst das klare Abstimmungsresultat zur «No-Billag»-Initiative. Ein wesentliches Berufsfeld von ZFH-Absolventinnen und -absolventen scheint vorerst erhalten zu bleiben. Gleichentags aber wird eine umfassende SRG-Reform gefordert, und der SRG-Chef verspricht, 100 Millionen Franken jährlich einzusparen. Aus dem Bildungsbereich wissen wir, was das, falsch umgesetzt, auch bedeuten könnte: prekärere Arbeitsbedingungen für diejenigen, die die Inhalte liefern, und steigende Ausgaben für Management und Dienstleister, welche Einsparungsvorschläge erarbeiten und durchsetzen.

Es gilt also, wachsam zu bleiben.

Mit den besten Grüssen
Felix Bürchler, Präsident fh-zh

 

Medienmitteilungen

Medienmitteilung des
Verbandes der Dozierenden der Zürcher Fachhochschulen – fh-zh

Der Verband der Dozierenden der Zürcher Fachhochschulen (fh-zh) empfiehlt seinen Mitgliedern, die Initiative ‘No-Billag’ abzulehnen. Für die Fachhochschulen hätte eine Annahme der Initiative negative Folgen.
An der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) werden unterschiedliche Fachleute für die diversen Berufsfelder innerhalb der Film- und Fernsehproduktion ausgebildet. Würde die Initiative angenommen, so fehlte ein zentraler Arbeitgeber für die Studienabgängerinnen und -abgänger. Analog steht es mit der Ausbildung ‘Musik’. Wesentliche finanzielle Einnahmen erfolgen für die Musikerinnen und Musiker über das Radio. Auch dieses Berufsfeld wäre von der ‘No-Billag’ betroffen. Die ZHdK würde bedeutend an Attraktivität verlieren. Sowohl Radio wie auch das Fernsehen unterstützen durch vielfältige Weise auch junge Talente. So werden Wettbewerbe mit Preisgeldern veranstaltet, welche für den Nachwuchs Motivation und Entlöhnung zur Folge haben.
Der Verband der Dozierenden der Zürcher Fachhochschulen (fh-zh) empfiehlt die Initiative auch aus der Sicht der Pädagogischen Hochschule des Kantons Zürich zur Ablehnung. Sowohl Radio wie auch Fernsehen pflegen diverse Bildungsangebote in ihren Programmen. So ist z.B. die Sendung ‘Einstein’ auch für den gezielten Einsatz in Schulen durchaus ein bedeutsames Element. Nicht zuletzt bieten diese Sendeformate immer wieder eine Plattform zur Veröffentlichung von Ergebnissen aus Forschungsprojekten und fachlicher Expertise aus allen Departementen der Zürcher Hochschule der angewandten Wissenschaften (ZHAW).
Auch Studiengänge der ZHAW wie z.B. ‘Journalismus’ wären durch eine Annahme der Initiative betroffen, denn auch für diese fiele ein bedeutsames Berufsfeld weg.
Ebenso verweist der Verband auf die Leistungen des staatlichen TVs im Bereich der unterstützenden Angebote für hörbeeinträchtigte Menschen. So werden ausgewählte Sendeangebote gebärdensprachlich übertragen. Der Zugang zu Information ist für alle Menschen unseres Landes von zentraler Bedeutung – und muss sichergestellt werden.
Aus diesen Gründen empfiehlt der Verband der Dozierenden der Zürcher Fachhochschulen die Initiative ‘No-Billag’ abzulehnen.

Für den Vorstand des fh-zh: Felix Bürchler, Präsident

 

Die Anliegen des fh-zh werden in der Öffentlichkeit diskutiert

In der NZZ ist eine Diskussion über die Schwerfälligkeit und den übermächtigen und teuren Verwaltungsapparat der Fachhochschulen und über die einengenden staatlichen Rahmenbedingungen entbrannt. Siehe dazu die Artikel.

Neue Zürcher Zeitung, 2. Februar 2018, Seite 9.pdf

Neue Zürcher Zeitung, 3. Februar 2018, Seite 11.pdf

Neue Zürcher Zeitung, 3. Februar 2018, Seite 13.pdf

Neue Zürcher Zeitung, 13. Februar 2018, Seite 13.pdf

 

 

Jahresmitgliederversammlung am 24. März

                             

                      

 

„Meet and Eat“ an der PH Zürich und an der ZHdK

An der PHZH und der ZHdK nahmen zahlreiche Kolleginnen und Kollegen  die Gelegenheit wahr, über Mittag bei Suppe und Kaffee mit Vorstandsmitgliedern des fh-zh und der HSV in Kontakt zu treten und aktuelle Fragen zu diskutieren. Zugleich konnten wir Unterschriften für die Vaterschaftsinitiative sammeln. 

 

 

 

Erfolgreiche Interventionen

Unsere Juristin Marlies Stopper hat in intensivem Austausch mit Leitungspersonen der Fachhochschulen (Linie und HR) konstruktive Lösungen für personalrechtliche Probleme und Konflikte unterbreitet und diskutiert. In der Folge von Marlies Stoppers Interventionen wurden Sozialpläne geändert und es wurde auf Kündigungen verzichtet; wo nötig, wurden Anwälte eingeschaltet.

 

Swissfaculty lanciert ein Forschungsprojekt zur Situation Dozierender

Swissfaculty, die Konferenz der Dozierenden an universitären Hochschulen (VSH-AEU), Pädagogischen Hochschulen (SGL) und Fachhochschulen (fh-ch), lanciert ein Forschungsprojekt mit dem Titel „Dozierende an Schweizer Hochschulen – Standortbestimmung und Ausblick“. 

http://www.konferenz-hochschuldozierende.ch/dokumente/Flyer_Konferenz_10_def_LR.pdf